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Über uns

perfectplace – dieser Namen verbindet so viel mit dem, womit wir vor einigen Jahren als Vision begonnen haben, als wir ein Fort- und Weiterbildungssystem für Pflegeberufe entwickeln wollten, welches es den zumeist weiblichen Mitarbeiter.innen ermöglicht, sich tatsächlich berufsbegleitend weiterzuentwickeln.

Perfectplace, weil Bildung dort stattfinden soll, wo Menschen leben, wohnen und arbeiten. Weite Wege mit hohen zusätzlichen Fahrtkosten und vermehrtem Zeitaufwand, der von Freizeit und Regenerationszeit abhält, möchten wir unserer Teilnehmer.innen ersparen.

Perfectplace gilt auch, weil wir den perfekten Lernort jeder/es Teilnehmer.in mitdenken – und den kennen Sie nur selbst. Meist ist dieser Platz zu Hause – homelearning. Deshalb haben wir uns die Mühe gemacht, alle Tageskurse so aufzubereiten, dass Sie wirklich nur die Zeit in der Schule verbringen, die notwendig ist und wofür unsere Teilnehmer.innen die Gruppe, Trainer.in und Dozent.in zur Unterstützung brauchen. Manchmal arbeiten Sie sich vorher ein, manchmal arbeiten Sie nach der Präsenzzeit nach – vertiefen Wissen – reflektieren und verinnerlichen – wenden praktisch an und probieren aus oder binden Kollegen.innen und Vorgesetzte ein. Der Selbstlernzeit sind genau so wenig Grenzen gesetzt wie der Präsenzzeit – es braucht nur etwas Kreativität und die haben wir aufgebracht. Der Aufwand für die Präsenzzeit ist auch berufsbegleitend regelmäßig zu realisieren. Manchmal werden wir gefragt, wie wir denn die Selbstlernleistung überprüfen – dann fragen wir, wie man denn die Denkvorgänge im Seminar überprüfe? Überprüfen wollen wir eigentlich sowieso nicht – wir haben es mit Erwachsenen zu tun, die sich selbst entschieden haben, mit uns zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Wenn es aber darum geht, ob die Teilnehmer.innen Erfahrungen durch die Selbstlernbriefe sammeln, dann nur so viel: wir sind darüber mit jedem Einzelnen im Austausch und „sprechen“ per Mail über die Erfahrungen und Ergebnisse jedes einzelnen Selbstlernbriefes und jeder einzelnen Teilnehmer.in. In diesem Einzelkontakt entsteht manchmal mehr Erkenntnis, als es ein Seminar zu geben vermag.

Bildung ist etwas Besonderes, aber wir sollten sie nicht zu etwas Außergewöhnlichem machen – und das ist jahrelang in Pflegeberufen geschehen: Nur einigen wenigen wird Bildung ermöglicht oder nur einige wenige können sich Bildung selbst ermöglichen. Und ein bedeutender Grund dafür liegt darin, dass bestehende Bildungsangebote in Pflegeberufen zumeist schwierig neben Beruf, Familie, Kindern und sonstigen Verpflichtungen zu realisieren sind. D.h. meist handelt es sich um Tages- oder Wochenkonzeptionen, die schlichtweg nicht machbar sind, wenn Frauen sich mit dem Beruf finanzieren und gleichzeitig Familienmenschen sein wollen – und das in einem weiblich dominierten Berufsfeld, bei dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schon schwer genug zu schaffen ist.

Bildung in Pflegeberufen darf nichts Außergewöhnliches bleiben und dafür setzen wir uns ein. Unser Weiterbildungssystem ist konsequent modular aufgebaut und ermöglicht ein Höchstmaß an individueller Flexibilität und Planbarkeit. So können Einzelkurse gebucht werden, die immer auch Teil unserer Zusatzqualifikationen, Fort- oder Weiterbildungen sind und früher oder später zu den Abschlüssen führen – lebens- und berufsbegleitend und ohne unnötigen Stress.

Dafür setzen wir uns ein